Absetzkipper für Multicar und Fahrgestelle bis 5,5 Tonnen
Auf ein Fahrgestell bis 5,5 Tonnen gehören unsere CT2-Geräte und der schwenkbare AK2T-S. Sie nehmen die schmalen Mulden von 1,3 bis 2,5 Kubikmetern auf und kommen dorthin, wo ein großer Lkw umdrehen muss. Die Tonnenzahl meint dabei das Fahrzeug, nicht die Hubkraft.
Kurz gesagt
- Üblich sind Mulden von 1,3 bis 2,5 Kubikmetern nach unserer Werksnorm. Der CT2V nimmt über die Verbreiterung zusätzlich Behälter von 2 bis 5 Kubikmetern nach DIN 30735 und bis 7 Kubikmeter nach DIN 30720 auf.
- Voll geht das bei Grünschnitt, Laub und Kehricht. Bei Bauschutt ist in einer 2,5-Kubikmeter-Mulde bei etwa der halben Höhe Schluss, weil das Gewicht vorher da ist.
- Das Fahrgestell liegt zwischen 3,5 und 5,5 Tonnen. Die Hubkraft (Hublast) beträgt bis 3,5 Tonnen bei den CT2-Geräten und 2,5 Tonnen beim AK2T-S. In dieser Klasse ist fast immer das Fahrzeug die Grenze, nicht der Aufbau.
- Typische Fahrzeuge sind der Multicar M27, der Multicar M31 und der MAN TGE. Fahrgestelle mit 3,5 Tonnen sind am Markt selten, sie fallen in dasselbe Fenster.
So läuft ein Auftrag in dieser Klasse.
Bestellung, meist am Vortag
Der Kunde ruft an und bestellt eine leere Mulde für den nächsten Tag, oft zusammen mit der Abholung der vollen. Steht der Behälter später auf öffentlichem Grund, braucht es eine Sondernutzungserlaubnis der Gemeinde. Auf dem eigenen Hof entfällt sie.
Stellen, wo sonst niemand hinkommt
Innenhof, Friedhofsweg, alte Hofeinfahrt: Genau dafür ist diese Klasse gebaut. Der AK2T-S schwenkt zusätzlich um zweimal 90 Grad und setzt die Mulde auch dann ab, wenn Sie nicht frontal heranfahren können.
Standzeit beim Kunden
Wie lange die Mulde stehen darf, legt der Containerdienst fest. Üblich sind je nach Anbieter 7 bis 14 freie Tage, danach kommt ein Tagessatz dazu. Für Ihren Fuhrpark ist jeder Standtag ein Tag, an dem der Behälter nicht arbeitet.
Voller Behälter zurück, leerer bleibt
Eine Mulde gehört zu einem Auftrag und einem Kunden. Sie steht dort, bis sie voll ist, und geht dann als Ganzes zur Anlage. Bei laufendem Anfall ist der Tausch der Normalfall: volle Mulde weg, leere bleibt stehen.
Leerbehälter im Paket verteilen
Mehrere leere Mulden lassen sich ineinander gestapelt in einer Fahrt verteilen, gesichert über Zurrkette und Aufbau. Das spart Leerkilometer. Gefüllt wird trotzdem jede einzelne bei genau einem Kunden.
Fahrgestell oder Hubkraft?
Die Tonnen-Angabe dieser Seite meint das zulässige Gesamtgewicht Ihres Fahrgestells, also des Lkw. Die Hubkraft sagt dagegen, wie viel der Aufbau selbst hebt. Auf Fahrgestell 3,5 bis 5,5 t passen die Geräte dieser Seite mit einer Hubkraft von 2,5 bis 3,5 t.
Diese Geräte passen in diese Klasse.

CT2H
HAMMER-Absetzkipper

CT2T
Leichtabsetzkipper

CT2V
Leichtabsetzkipper verbreiterbar

AK2T-S
Leichtabsetzkipper 180° schwenkbar
Was bleibt für Behälter und Ladung?
Beispiel: Multicar M31 mit 5,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und einem CT2H
- Zulässiges Gesamtgewicht
- 5.500 kg
- Fahrgestell leer
- rund 3.000 kg (Richtwert)
- Aufbau CT2H
- 650 kg
- Fahrer und Kraftstoff
- rund 150 kg
- Mulde 2,5 Kubikmeter leer
- 215 kg
- Bleibt für die Ladung
- rund 1,5 t
2,5 Kubikmeter Bauschutt wiegen rund 3,3 Tonnen. Die Mulde geht also nur etwa halb voll. Grünschnitt mit rund 1 Tonne passt dagegen bis oben. Alle Werte sind Richtwerte, verbindlich ist die Achslastberechnung auf Ihr Fahrgestell.
Richtwerte. Die verbindliche Zahl kommt aus der Achslastberechnung auf Ihr Fahrgestell.
Im Alltag
Da hin, wo der große Lkw umdrehen muss
In alten Ortskernen und auf Innenhöfen endet die Tour oft schon vor der Einfahrt. Ein Fahrgestell bis 5,5 Tonnen kommt dort noch durch. Für Ihren Betrieb heißt das, dass Sie diese Adressen überhaupt anfahren können, statt sie abzulehnen.
Kleine Mengen brauchen keinen großen Behälter
Grünschnitt vom Friedhof, Bauschutt aus einer Wohnung, Sperrgut vom Hof: Für solche Aufträge steht eine Mulde von 1,3 bis 2,5 Kubikmetern beim Kunden, bis sie voll ist. Der Fahrer bewegt am Tag mehrere solcher Behälter bei mehreren Kunden nacheinander.
Absetzen, ohne dreimal zu rangieren
Der AK2T-S schwenkt hydraulisch um zweimal 90 Grad, gesteuert aus dem Fahrerhaus. Der Fahrer setzt die Mulde auch seitlich ab, wenn Autos oder Tonnen im Weg stehen. Gebaut wurde er für enge kommunale Einsatzorte, Friedhofsbetriebe und Stadtwerke.
Warum MEIER-RATIO in dieser Klasse.
Der CT2H ist ein echter HAMMER
Der CT2H arbeitet mit dem Spannteleskop und braucht keinen Kipphaken. Der Behälter wird über Spannteleskop und Spannkette formschlüssig gehalten und kann beim Kippen nicht durchschlagen. Das ist unsere 100-prozentige Ladungssicherung und 100-prozentige Kippsicherheit, genau wie bei den schweren HAMMER-Geräten, nur im kleinen Format.
Die anderen drei arbeiten mit Kipphaken
CT2T, CT2V und AK2T-S haben einen Kipphaken mit automatischer Sicherung. Das ist die klassische, bewährte Bauweise. Wir sagen das offen, weil auf unseren schweren Seiten die Bauweise ohne Kipphaken eine große Rolle spielt und Sie wissen sollen, was Sie in dieser Klasse bekommen.
Der CT2V macht aus einem Fahrzeug zwei
Der CT2V fährt seine Arme hydraulisch auseinander. Damit nimmt er die schmale Werksnorm-Mulde, die Behälter nach DIN 30735 und Behälter nach DIN 30720 bis 7 Kubikmeter auf. Wer über die Jahre einen gemischten Behälterbestand angesammelt hat, braucht dafür kein zweites Fahrzeug. Die Verbreiterung kostet etwas Eigengewicht, das rechnen wir Ihnen vor.
Häufige Fragen
Welcher Absetzkipper passt auf einen Multicar M27 oder M31?
Die CT2-Geräte und der AK2T-S. Multicar M27 und M31 liegen je nach Ausführung zwischen 3,5 und rund 5,7 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Entscheidend ist das zulässige Gesamtgewicht Ihres konkreten Fahrzeugs, manchmal ist eine Auflastung nötig. Das klären wir, bevor ein Angebot rausgeht.
Meinen die 5,5 Tonnen die Hubkraft oder das Fahrzeuggewicht?
Das Fahrzeuggewicht, also das zulässige Gesamtgewicht des Fahrgestells. Die Hubkraft ist etwas anderes, sie sagt, wie schwer der Behälter samt Inhalt sein darf, den das Gerät vom Boden holt. In dieser Klasse ist fast immer das Fahrzeug zuerst voll, nicht das Gerät am Ende seiner Kraft.
Welche Behälter kann ich in dieser Klasse fahren?
Mulden von 1,3 bis 2,5 Kubikmetern nach unserer Werksnorm, mit einer Bodenbreite von rund 1.100 Millimetern. Der CT2V nimmt zusätzlich Behälter von 2 bis 5 Kubikmetern nach DIN 30735 und bis 7 Kubikmeter nach DIN 30720 auf. Für Multicar M29 und Tremo gibt es beim CT2H eine schmale Sonderbaubreite.
Wie lange darf der Container beim Kunden stehen?
Das legt der Containerdienst in seinen Bedingungen fest, nicht der Aufbau. Üblich sind je nach Anbieter 7 bis 14 freie Tage, danach kommt ein Tagessatz von etwa 3 bis 12 Euro dazu. Steht der Behälter auf öffentlichem Grund, braucht es zusätzlich eine Sondernutzungserlaubnis der Gemeinde.
Was unterscheidet die vier Geräte dieser Klasse?
Der CT2H ist der einzige HAMMER, er arbeitet ohne Kipphaken mit Spannteleskop. Der CT2T ist mit 580 Kilogramm das leichteste Gerät im ganzen Programm. Der CT2V ist der einzige verbreiterbare und fährt damit drei Behälterwelten. Der AK2T-S ist das einzige schwenkbare Gerät im Haus.
Ihr Aufbau, Ihre Klasse.
Stellen Sie sich Ihren Absetzkipper selbst zusammen oder schicken Sie uns in zwei Klicks Ihre Mailadresse. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Ihr Fahrgestell.

